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05.10.2016 09:34 Alter: 1 year
Kategorie: Aktuell, Projekte

Beverungen 2030


Auf Einladung von Bürgermeister Hubertus Grimm und der Projektleiterin des Zukunftsprozesses »Beverungen  2030«  Tina  Krüger trafen sich die Mitglieder der Szenariogruppe  nun  erneut.  Diese Gruppe wurde  im Frühjahr gebildet  und  setzt  sich  aus Vertretern verschiedener  gesellschaftlicher Gruppen  aus  dem  gesamten Stadtgebiet  zusammen. Bevor  die breite  Öffentlichkeit  in  den  Prozess  einbezogen  wird,  fungieren die  Mitglieder  dieser  Gruppe  gewissermaßen als Stellvertreter für die Beverunger Gesellschaft. Ging es  bei dem ersten Treffen der  Szenariogruppe  im  Frühjahr noch  um  einen  lockeren  Austausch  über Beverungens  Stärken und  Schwächen,  wurde  nun  konkret  diskutiert.  In  verschiedenen Erarbeitungsphasen  stellten  die Mitwirkenden  mögliche  Einflussfaktoren heraus, die auf Beverungen einwirken, definierten diese Unterpunkte und entwickelten erste Perspektiven. Als Grundlage dafür  dienten zweierlei Dinge: Zum einen wurde der Ist-Zustand,  also  die Darstellung der aktuellen Situation Beverungens erläutert. Um die Bedeutung  der Zahlen  einschätzen  zu können,  wurden diese dem  Bundesdurchschnitt  gegenübergestellt.
Zum anderen wurden  die  Ergebnisse  eines Workshops für  Jugendliche,  des  so genannten  Jugend  BarCamps,  präsentiert.  Dieser von Jugendlichen autark organisierte und durchgeführte Workshop fand vor einigen Wochen statt. Die  von  den  Jugendlichen  herausgestellten Themen decken ein breites Spektrum ab. Denn neben den  immer genannten Wünschen nach einem Treffpunkt oder  besseren  Freizeitmöglichkeiten stehen Themen auf dem Zettel  der Jugendlichen,  die  alle  Generationen betreffen. »Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie zukünftig  die medizinische Versorgung aussehen wird, wie Beverungen als Schulstandort gefestigt werden kann und welche Faktoren ansonsten für eine lebenswerte Stadt wichtig  sind. Hierzu zählen wir  beispielsweise ein schnelles Internet und einen angepassten öffentlichen Personennahverkehr. Speziell  für die Jugendlichen hingegen erscheint uns die Erstellung einer Jobbörse für sinnvoll«, sagte Noah Fritsche als einer der Vertreter der Jugendlichen im Zukunftsprozess. Die Mitglieder der  Szenariogruppe konnten somit an den Ergebnissen der Jugendlichen  anknüpfen und die herausgestellten Ideen weiterführen und ergänzen. »Die  Themen der Jugendlichen sind maßgeblich für den weiteren Prozess, daher  nehmen wir ihre Ideen und Meinungen auf. Schließlich zielt der Zukunftsprozess Beverungen 2030 auf diese Altersgruppe ab«, so Projektleiterin Tina Krüger.  Durch eine rege Diskussion konnten viele Themenfelder definiert werden.  Im Verlauf des weiteren Zukunftsprozesses werden diese mit Ideen gefüllt und  zu  konkreten  Projekten und Maßnahmen entwickelt.
»Manche Faktoren, die auf unsere Stadt  Einfluss nehmen,  können wir  nicht  ändern. Diejenigen, die in unserer Hand  liegen, möchte ich angehen  und  nutzen, damit Beverungen auch weiterhin eine lebenswerte Stadt bleibt«,  erklärt Bürgermeister Hubertus Grimm. Die im Zukunftsprozess entstandenen  Ideen münden in einem Handlungskonzept, mit dessen Hilfe Fördermittel  eingeworben werden  können. So steht am Ende nicht eine theoretische Ausarbeitung, sondern die Umsetzung von Projekten und Maßnahmen.  Das  nächste Treffen  der  Szenariogruppe ist für Anfang nächsten Jahres geplant. Bereits vorher soll auch die breite Öffentlichkeit beteiligt werden, um vielfältige Meinungen einfließen  lassen zu können. Daher wird  es auf dem Sternenmarkt einen Stand und vorher eine  Postkartenaktion  geben, die allen  Bürgern  ermöglicht, ihre Ideen und Wünsche für ihr Beverungen 2030 zu äußern. Auch auf der städtischen Internetseite soll zukünftig über den Fortgang des Projektes informiert werden.